HANDBALL UNION FREIBURG

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Verabschiedung – Sascha Winkler im letzten Union Interview

Nachdem der SHV offiziell bekannt gegeben hat, dass die Saison nicht weiter fortgesetzt wird, steht nun fest, dass die HU Freiburg Meister ist und in die Südbadenliga aufsteigt. Zu all der Freude über den Aufstieg kommen jedoch zwei Wermutstropfen. Sascha Winkler und Philipp Vogt beenden ihre aktive Laufbahn und werden somit leider nicht mehr im Trikot der HU zu sehen sein. Wir haben Sascha Winkler ein paar Fragen zu seinem "Karriereende" gestellt.

Die Saison ist offiziell beendet, die HU Freiburg ist Meister! Was sind deine Gefühle zur etwas anderen Meisterschaft?

Nachdem wir die Meisterschaft & den damit verbundenen Aufstieg letzte Saison nur knapp verpasst haben, gab es für mich von Anfang an sowieso nur ein Ziel, und das hieß Meister 2019/2020. Ich bin zugleich stolz und traurig teil dieser Mannschaft und dieses Erfolgs gewesen zu sein. Stolz, dass ich in meiner letzten Saison noch einen Teil dazu beitragen konnte, traurig das es wohl mein letztes Spiel mit dieser geilen Mannschaft war. Es ist natürlich schade wie diese fast perfekte Saison nun beendet wurde, leider sogar auch mit unserem wohl schlechtesten Spiel innerhalb der letzten zwei Jahre. Aber das Ziel wurde erreicht und das ist am Ende alles was zählt.

Wie schon einige wissen beendest du nun deine Karriere. War es eine leichte Entscheidung oder grübelst du manchmal doch noch?

Wer mich kennt, weiß das es mir alles andere als leichtgefallen ist. Zumal jedes Training, jedes Spiel, mit dieser Mannschaft einfach nur Spaß macht, egal ob man gewinnt oder verliert. Der Zusammenhalt war einfach überragend. Aber ich denke nach knapp 15 Jahren in der ersten Mannschaft mit vielen Hoch & Tiefs, sowohl sportlich als auch persönlich, ist es langsam an der Zeit Adieu zu sagen.

Was waren deine größten Erfolge und schönsten Momente in deiner Handballlaufbahn sowohl auf, als auch neben dem Platz?

Sportlich waren das natürlich die zwei Aufstiege in die Südbandliga, die ich miterlebten durfte. Einmal als einer der jüngsten Spieler und jetzt einmal als ältester Spieler. Wenn ich vergleichen müsste, würde ich sagen, der jetzige Aufstieg gefällt mir wesentlich besser. Mit der letzten Saison aufzusteigen, ich denke besser kann man seine Karriere nicht beenden. Neben dem Platz gab es natürlich unzählige schöne Momente. Die vielen Turniere, die Abschlussfahrten, das Mörderloch, aber auch jeder einzelne Abend, wenn man mit der Mannschaft feiern geht.

Was wirst du am meisten vermissen nach dem Abschied? Und was am wenigsten?

Vermissen werde ich einfach alles, die Mitspieler & Trainer, das Training, die Spiele. Jeder einzelne Moment mit der Mannschaft war etwas Besonderes und ich werde diese Momente in guter Erinnerung behalten. Aber etwas das ich gar nicht vermissen werde, ist die Vorbereitung bzw. das ganze Gerenne. In letzter Zeit musste ich mit erschrecken feststellen, dass die Kondition leider doch etwas nachgelassen hat. 

Aktiv beendest du deine Karriere. Bleibst du der Handballunion weiterhin erhalten?

Ich werde natürlich versuchen bei den meisten Spielen dabei zu sein aber die restliche Zeit widme ich nicht der Union, sondern unserem Stammverein Zähringen. Ich werde zum Ausklang der Karriere auch noch in der ersten Zähringer Herrenmannschaft   weiterspielen und werde auch dort im Hintergrund aktiv werden.

 

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