HANDBALL UNION FREIBURG

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Verabschiedung – Philipp Vogt im letzten Union Interview

Nachdem der SHV offiziell bekannt gegeben hat, dass die Saison nicht weiter fortgesetzt wird, steht nun fest, dass die HU Freiburg Meister ist und in die Südbadenliga aufsteigt. Zu all der Freude über den Aufstieg kommen jedoch zwei Wermutstropfen. Sascha Winkler und Philipp Vogt beenden ihre aktive Laufbahn und werden somit leider nicht mehr im Trikot der HU zu sehen sein. Wir haben Philipp Vogt ein paar Fragen zu seinem "Karriereende" gestellt.

Die Saison ist offiziell beendet, die HU Freiburg ist Meister! Was sind deine Gefühle zur etwas anderen Meisterschaft?

Sehr neutral, ich freue mich natürlich wahnsinnig, dass wir es dieses Jahr geschafft haben, aber es fühlt sich nicht besonders an. Das liegt vermutlich auch an der momentanen Lage und auch daran, dass sich jeder von uns das Erreichen der Meisterschaft etwas spektakulärer vorgestellt hatte, als bloß eine Info vom Verband mit der Nachricht, dass wir Meister geworden sind. Nichtsdestotrotz bin ich auf unser geniales Mannschaftsgefüge und gerade auf die Entwicklung jedes einzelnen sehr stolz.

Wie schon einige wissen beendest du nun deine Karriere. War es eine leichte Entscheidung oder grübelst du manchmal doch noch?

Ich habe mich schnell entschieden. Nach meinem zweiten Bänderriss in dieser Saison war für mich direkt nach der Verletzung klar, dass ich die Handballschuhe an den Nagel hängen werde. Das war vorher nicht geplant, die unzähligen Physiobesuche der letzten Jahre und die immer größer werdende Gefahr, sich nochmal eine schlimmere Verletzung zuzuziehen, war am Ende ausschlaggebend. Am Grübeln bin ich öfters als mir lieb ist, aber da mich Handball begleitet hat seit ich klein war, ist es denk ich vollkommen normal. Am Ende muss man einfach sagen, die Anzahl der Verletzung in den letzten drei Jahre waren in der Summe einfach zu viel.

Was waren deine größten Erfolge und schönsten Momente in deiner Handballlaufbahn sowohl auf, als auch neben dem Platz?

Als Erfolg würde ich meine Spielzeit in der dritten Liga ansehen. Schöne Momente gab es viele, ob beim Feiern oder Gewinnen J . Sportlich gesehen war einer der schönste Moment das Pokalspiel gegen Gummersbach, aber auch das letztjährige Heimspiel gegen Herbolzheim, vor einer wirklich beeindruckenden Kulisse, war ein absolutes Highlight. Zusammenfassend kann man sagen, das Schönste auf und neben dem Feld sind die Menschen, die man während seiner Zeit kennen und schätzen lernt und die auch weiter ein wichtiger Teil meines Lebens sein werden.

Was wirst du am meisten vermissen nach dem Abschied? Und was am wenigsten?

Ich glaube gerade den ersten Teil der Vorbereitung, die Trainingseinheiten ohne Ball außerhalb der Halle werde ich überhaupt nicht vermissen. Sonst werde ich vermutlich gerade jetzt wo alles noch relativ frisch ist alles vermissen. Aber es geht weiter, ich freue mich darauf andere Dinge auszuprobieren und mal schauen was mir sonst noch Spaß macht.                                                

Aktiv beendest du deine Karriere. Bleibst du der Handballunion weiterhin erhalten?

Ja, momentan weiß ich zwar noch nicht mit welcher Aufgabe, aber ich werde dem Projekt weiterhin erhalten bleiben.  Welche Funktion ich da innehaben werde, wird sich denke ich in den nächsten Wochen herausstellen. 

 

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