Union Geschäftsführer Gerrit Bartsch zur aktuellen Lage!

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on email

Die Corona-Pandemie begleitet uns alle nun schon länger als ein halbes Jahr und stellt uns vor große Herausforderungen. Unser Geschäftsführer Gerrit Bartsch berichtet über die letzten Wochen und gibt auch ein klares Statement zur Idee „Wiederaufnahme des Spielbetriebs Mitte Dezember“ ab.

Liebe Fans, Sponsoren, Partner und Unterstützer der Union,

seit etwas mehr als einem halben Jahr diktiert die Corona-Pandemie das Leben weltweit. Jeder persönlich ist vielfach betroffen und auch für den Sport, den Handball und nicht zuletzt für die Union hat die Pandemie gravierende Auswirkungen.

Nach dem Abbruch der Vorsaison und dem „Aufstieg“ der Union in die Südbadenliga haben wir im Sommer mit großem personellen und finanziellen Aufwand Hygiene- und Spielbetriebskonzepte gemeinsam mit unseren drei Stammvereinen Sportfreunde Eintracht Freiburg, TSV Alemannia Freiburg- Zähringen und der HSG Freiburg erarbeitet, um zu trainieren und zumindest vor einer kleinen Zuschauerzahl den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Die Vorfreude war riesengroß.

Nur wenige Wochen später nach der Vorbereitung und dem ersten Spiel in Altenheim ist der Spielbetrieb unterbrochen worden. Wie lange das am Ende dauert, ist aus meiner Sicht völlig offen. 

Für das Trainerteam als auch für die Spieler der HUF1 und U23 eine, nach harten Wochen der Vorbereitung mit einer super positiven Entwicklung sowohl sportlich als auch neben dem Platz, schwierig anzunehmende Situation . Jedoch zeigten die Mannschaften auch viel Verständnis und Sorge für die derzeitige Situation. 

Die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems, des Bildungssystems und der Wirtschaft haben Vorrang. Wir als Verein und „Veranstalter von Sportveranstaltungen“ stehen dahinter und unterstützen alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Deshalb glaube ich nicht, dass „eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs Mitte Dezember“ für die Handball Union Freiburg möglich ist. Wir als Stadtverein können den Trainingsbetrieb als auch den Spielbetrieb nicht beliebig hoch und runter fahren. Die im Ehrenamt vorhanden Ressourcen sind wie alle schlicht endlich. Darüberhinaus macht die sportliche Ausrichtung der HUF, die von viel Überlapp zwischen beiden HUF Mannschaften aber auch in den Jugendbereich der Stammvereine gekennzeichnet ist, die Organisation in Zeiten nachvollziehbarer Infektionsketten schwierig. 

Die Situation ist sehr schade für die Handball Union Freiburg nach dem Aufstieg und dem Zusammenschluss mit der HSG Freiburg wäre man gerne mit viel Aufbruchstimmung in die neue Saison gestartet. Bekanntlich kam alles anders…

Jetzt gilt es weiterhin  positiv zu bleiben und Fakten wie das rasend schnell ausverkaufte erste Heimspiel gegen die SG Köndringen/Teningen mit 120 zugelassenen Zuschauern als klares Zeichen für Interesse, Neugierde und Lust auf die „neue“ Handball Union Freiburg zu sehen.

Wir erfahren aktuell sehr viel Verständnis bei kurzfristigen Spielabsagen und Spielverlegungen und bekommen Solidarität in Form eines Verzichts auf etwaige Erstattungen. Dafür sind wir sehr dankbar, das ermutigt uns und spornt uns weiter an. Mein besonderer Dank gilt unseren Fans, Partnern und Sponsoren, die uns in diesen auch für sie ungewöhnlichen und herausfordernden Zeiten weiterhin unterstützen. Ich würde mir wünschen, dass es uns allen gelingt, die Pandemie soweit einzudämmen, dass wir bald wieder gemeinsam Siege der Handball Union Freiburg bejubeln können.

Bis dahin, bleibt uns gewogen, wir brauchen Euch! Euer und Ihr Gerrit Bartsch

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email