Jonas Eble berichtet über die Vorbereitung

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„Ich mag sie alle!“ — HU-Trainer Eble berichtet über die Vorbereitung mit seinem neuen Team unter Corona-Bedingungen.

Seit Anfang Juli ist die neu formierte 1. Mannschaft der Handball Union Freiburg in der Vorbereitung auf die Saison 20/21. Es wird die erst gemeinsame Saison der drei großen Freiburger Männer-Handballvereine HSG, TSV und SFE sein.

Rückblick: Zum 01. April ist die HSG Freiburg als dritter Partner der Spielbetriebsgesellschaft Handball Union Freiburg beigetreten und hat das Spielrecht für die Südbadenliga eingebracht. Damit war die Teilnahme an der höchsten Spielklasse des SHV gesichert. Auf dem später vom SHV erklärten Aufstieg wurde verzichtet. Damit konnte der 2. Mannschaft die Teilnahme in der Landesliga Süd ermöglicht werden.

Seit Anfang Juli trainiert die Mannschaft unter „Corona-Bedingungen“, d.h. vor und nach dem Training Mundschutz tragen und Hände desinfizieren. Auf das Duschen in den Hallen muss ebenso verzichtet werden wie auf die gemeinsamen Besprechungen nach Trainingsende. Dennoch ist Cheftrainer Jonas Eble zufrieden: „Die Integration der HSG-Spieler lief bisher reibungslos. Es ist kein Qualitätsunterschied zwischen den beiden Kader zu spüren!“ Der Zusammenlegung zugutekam, dass es auch im bisherigen HU-Kader zu einem kleineren Umbruch kam, vier Spieler der letzten Saison sind nicht mehr dabei. So sind die HSG’ler von Anfang an festet Teil des Kaders und stießen nicht zu einem kompletten Kader hinzu.  Zur Halbzeit der Vorbereitung kann Eble resümieren, dass der Charakter in beiden Kadern gleich ist, die Qualität, aber vor allem die Mentalität stimmt. Im zweiten Teil der Vorbereitung muss nun noch am Feinschliff gearbeitet werden. Jetzt schon beeindruckt ist Eble von der Handlungsschnelligkeit. Die ist in der Südbadenliga aber auch nötig. Darin sieht der Chefcoach der Unioner den Hauptunterschied zwischen Landes- und Südbadenliga.  Dies haben auch die beiden Testspiele im Rahmen des Mitte August stattgefundenen Trainingslager in Ichenheim gezeigt. Am Samstagabend gab es einen knappe 29:31 Niederlage gegen den TuS Altenheim. Zum Abschluss besiegte man den HTV Meißenheim 34:24. „Beide Ergebnisse sollten man nicht überbewerten, aber sie zeigen uns, dass wir unsere gesteckten Ziele in der Südbadenliga erreichen können,“ so Jonas Eble. Ziel ist es, in der Endabrechnung einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen und damit den direkten Klassenerhalt zu sichern. Das würde der achte Tabellenplatz bedeuten, auf den Eble sein Team allerdings nicht limitieren will. „Während des gemeinsamen Wochenendes, bei dem es eine Vielzahl an Trainingseinheiten zu absolvieren galt, habe ich gespürt, wie die Mannschaft meine Instruktionen wie ein trockener Schwamm aufgesagt hat. Und Sie waren auch bereit sich zu quälen — und bekanntlich kommt ja Qualität von Qual…!“ zitiert der Freiburger Realschullehrer lachend den Fußballtrainer Felix Magath. „Mir sind die Jungs in den letzten Wochen sehr ans Herz gewachsen, ich mag sie alle, egal ob HSG, TSV oder SFE-Mitglied. Für Außenstehende spielt immer die Vergangenheit eine besondere Rolle – für mich als Trainer das Hier und Jetzt. Und ich bin froh, dass ich genau mit diesen Spielern und einer Mischung aus unterschiedlichen Charakteren arbeiten kann.“ Verlassen konnte er sich auf seine Jungs während der gesamten Vorbereitungszeit – wie auch auf seinen Co-Trainer Philipp Vogt. Die Arbeit hat sich als sehr fruchtbar herausgestellt.

Nach so einen Umbruch, wie er dieses Jahr bei der Union stattgefunden hat, braucht es immer eine gewisse Zeit, um in der Liga anzukommen. „Siege kann ich nicht versprechen, aber eine Mannschaft, die mit bedingungslosem Einsatz und Leidenschaft auftritt. Wir nehmen uns heraus, dass wir in einem Spiel jeden Gegner schlagen können, wenn wir es schaffen diesen in der Abwehr auf unser Niveau herunterzuziehen“, lauten die Schlussworte des Freiburger Cheftrainers, der großes Vertrauen in seine Jungs hat.

Die zweite Hälfte der Vorbereitung startet am Freitag, den 28. August mit einem Testspiel gegen den BW-Oberligisten TuS Schutterwald. Aufgrund der Corona-Auflagen findet das Spiel allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Wentzinger Halle statt.

Bericht: Clemens Schiel

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