Die Idee "Handballunion" mit dem neuen Partner HSG Freiburg

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Seit dem 1. April 2020 gehört auch die HSG Freiburg zur Handball Union Freiburg. Die Euphorie war groß – gemeinsam den Männerhandball in Freiburg weiter auszubauen. Corona stellte aber jeden Verein vor großen Herausforderungen so auch die Handball Union Freiburg. Wir wollen aber Corona nicht thematisieren, sondern die Macher im Hintergrund mit Dominic Ruh (Handball Union Freiburg) und die beiden “Neuzugänge” Julia Söhne und Axel Gebert (HSG Freiburg) zur Idee “Fusion” und die daraus resultierenden Erwartungen befragen.

Dominic Ruh: Starten wir von vorne. Wie entstand die Idee zur Fusion der drei größten Handballvereinen in Freiburg?

Dominic Ruh: Von der Idee habe ich das erste Mal als A-Jugendlicher des TSV Alem. Zähringen gehört. Die ist also schon ziemlich in die Jahre gekommen. Interessant fand ich die Idee schon immer.

Wie kam die Idee bei der HSG Freiburg an? Man ist/war der höchstspielende Verein in Freiburg – reizt die Oberliga?

Axel Gebert: Es ist ein sehr spannendes und zukunftsorientiertes Projekt. Als wir die Idee bzw. die Verläufe der ersten Gespräche das erste Mal dem HSG Vorstand präsentierten, waren sich sofort alle einig, dass dies sportlich absolut Sinn macht. Daraufhin folgten viele Gespräche mit Sponsoren, Gönnern der HSG, Mitgliedern etc. und alle waren derselben Meinung. Natürlich reizt aber auch der sportliche Erfolg.

Die Union wurde im Jahr 2016 gegründet. Das Konzept beinhaltete von Beginn an, dass man die Stammvereine selbstständig belässt und den Leistungshandball in der Union bündelt. War es von Anfang an die Idee, auch die HSG Freiburg mit dabei zu haben?

Dominic Ruh: Vor der Gründung der HUF mit den Gesellschaftern TSV und SFE gab es Gespräche mit Verantwortlichen der HSG. Diese sind aus verschiedenen Gründen im Sande verlaufen. Die Hoffnung irgendwann zu Dritt den aktiven Herrenhandball in Freiburg zu gestalten war natürlich da.

Welche Vorteile bringt die Fusion der drei Vereine SFE, TSV und HSG mit sich?

Axel Gebert: Den größten Vorteil sehe ich sicher darin, dass wir nun unsere Kräfte bündeln. Sei es bei den Spielern, den finanziellen Mitteln, den Hallenzeiten oder auch einfach bei der Manpower. Die Südbadenliga war mit den derzeitig zur Verfügung stehenden Mitteln, die höchste Liga die wir spielen konnten. Man möchte aber auch den (talentierten) Jugendspielern aus den jeweiligen Vereinen die Möglichkeit bieten, Handball auf höchstem Niveau in Freiburg zu spielen.

Was erhoffst du dir als Vorstand und neues Mitglied in der Union aus Sicht der HSG Freiburg?

Julia Söhne: In erster Linie natürlich sportlichen Erfolg und dass sich unsere Spieler weiter entwickeln können. Gerade für die jungen Spieler ist es eine große Chance an diesem Projekt mitwirken zu können und Handball auf hohem Niveau in Freiburg spielen und etablieren zu können.

Quelle/Bild: Fionn Große

Dominic Ruh: Wie kann man sich den Erstkontakt vorstellen – Hey Axel, habt ihr Lust zu fusionieren?

Dominic Ruh: Dirk Lebrecht und ich sind seit Jahren befreundet. Der Erstkontakt entstand über Dirk.

Dominic Ruh: Wie liefen aus deiner Sicht die Gespräche mit Axel und Julia Söhne?

Dominic Ruh: Die Gespräche verliefen sehr konstruktiv und zielorientiert. Es hat Spaß gemacht. Natürlich war es aber auch sehr viel Arbeit. Über die drei Gesellschafter erreicht die HUF mittlerweile mehr als 1000 Vereinsmitglieder. Hier sind wir gut beraten möglichst alle zu berücksichtigen.

Welchen Eindruck hat die HU Freiburg in den intensiven Gesprächen auf dich gemacht?

Julia Söhne: Das Interesse der HUF an unserem Verein hat uns gefreut. Die Strukturen sind schon gut aufgebaut und es bestand von Anfang an eine gute Vertrauensbasis auf der die Gespräche stattgefunden haben. Das hat sicherlich positiv dazu beigetragen, dass die Fusionierung letztlich abgeschlossen werden konnte.

Abschießend an (Euch) Julia Söhne, Dominic Ruh und Axel Gebert – was wünscht ihr euch von der Fusion und der Zusammenarbeit? Was soll die HU Freiburg erreichen?

Julia Söhne: Handball auf hohem Niveau, über der die Südbadenliga hinaus, und eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Stammvereinen.

Axel Gebert: Definitiv den Handballstandort Freiburg weiter zu etablieren und Handball auf hohem Niveau zu bieten. Die Zusammenarbeit muss sich weiter entwickeln und weiter zusammenwachsen. Aber wir sind hier auf einem sehr guten Weg und ich bin mir sicher, dass dies der Grundstein ist für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft.

Dominic Ruh: Die HU Freiburg soll leistungsorientierten aktiven Herrenhandball in Freiburg ermöglichen und allen begeisterten Handballfans eine Möglichkeit bieten Herrenhandball auf möglichst hohem Niveau in Freiburg zu erleben.

Vielen Dank euch drei.
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