HU verliert Relegationsspiel I

Die Handball Union Freiburg verliert verdient mit 22 zu 28 gegen den ASV Ottenhöfen im ersten Relegationsspiele um den Aufstieg in die Südbadenliga. 

Bevor wir das Spielgeschehen schildern, möchte sich die Handball Union Freiburg nochmals bei der HSG Freiburg für die schnelle und gute Hilfe bezüglich des Hallenwechsels bedanken. Erst wenige Tage vor dem Spiel wurde bekannt, dass die Heimstätte „Wentzinger Sporthalle“ am Seepark durch Beschädigungen nicht bespielbar ist. Eine neue Halle musste gefunden werden, sodass man in der Gerhard Graf Halle das Relegationsspiel bestritt. 

Das Spiel wurde zu einem gefühlten Auswärtsspiel, sodass die jungen Wilden nervös, vor der tollen Kulisse von 350 Zuschauer, in das Spiel starteten. Es war deutlich anzusehen, dass die Union Sand im Getriebe hat und so verwarf man freistehend am ASV Torhüter oder produzierte einfache Fehler. Der ASV Ottenhöfen zog schnell auf 3 zu 6 davon. Auffallend war, dass die Schiedsrichter gleich zu Anfang ähnliche Situationen anders beurteilte. Eine Linie des Gespanns Jehle/Kirchner  war nicht zu erkennen. Was dem Spiel der Union nicht gut tat. Denn man hielt sich in der Folge oft mit den Entscheidungen der Schiedsrichter auf. 

So erspielten sich die ASV Handballer einen Vorsprung von 6 zu 11 Toren und dominierte angetrieben von ihren Fans das Spiel. Die Union versuchte in der Folge sich freizuschwimmen, aber die abgezockten ASV Handballer wussten ihr Spielstil durchzusetzen. So spielte man ruhig seinen Stiefel runter und ging in den Eins gegen Eins Situation in die Vollen mit der Gewissheit das die Schiedsrichter Schrittfehler oder Stürmerfoul nicht ahndeten. Spätestens in der 26 Minute hätte jedem Unionener Spieler bewusst sein müssen, dass das Monieren oder der Hinweis auf Schrittfehler bei den Schiedsrichtern keine Beachtung findet. Denn Manuel Schnurr, einer der stärksten Spieler an diesem Tag, setzte sein „Eins gegen Eins“ auf der halbrechten Position an, bevor er sich auf der halblinken Seite mit Schrittfehler wieder fand und einen Ellenbogencheck in Richtung des Gesichts von Gerrit Bartsch austeilte. Eine unnötige Aktion die dazu führte, dass sich Bartsch mehrere Blessuren im Gesicht zu zog und im Nachhinein eine Gehirnerschütterung als auch eine Augenverletzung davon trug. Diese Situation hätte von den Schiedsrichtern Jehle/Kirchner gelöst werden können, wenn man die Situation zeitig auf Foul, Schrittfehler oder eben Stürmerfoul entschied.

Die Verletzungspause brachte der Handball Union Freiburg etwas Auftrieb so das man „nur“ mit einem Rückstand von 13 zu 7 in die Halbzeitpause ging. 

Aber auch nach der Halbzeitpause fand die Handball Union Freiburg nicht zu ihrem Spiel und rieb sich an der ASV Abwehr auf. In der 38 Minute stellte Ottenhöfen bis dahin den höchsten Vorsprung für die Achertaler mit 9 zu 18 her. 

Das Spiel plätscherte in der Folge dahin und der ASV Ottenhöfen erhöhte auf 14 zu 22. Erst in den letzten 12 Minuten konnten Nino Matosic, Gerrit Bartsch und Sascha Winkler Ergebniskosmetik betreiben und das Ergebnis auf 6 Tore verkürzen. Der ASV Ottenhöfen gewann demnach verdient mit 28 zu 22 gegen die Handball Union Freiburg. 

Im Lager der Handball Union Freiburg war schnell klar, dass das Spiel zu der Kategorie „schlechteste Sasionleistung neben Steißlingen“ eingestuft werden konnte. Es passte auf Unioner Seite einfach nichts zusammen. Dennoch ist man gewillt und motiviert das Rückspiel in der nächsten Woche am Sonntag 19.03.2019 in Ottenhöfen anzugehen. Man möchte sich nochmals besser präsentieren und die Saison positiv abschließen. 

Hierzu laden wir alle Freiburger ein die Mannschaft mit nach Ottenhöfen zu begleiten. Abfahrt wäre um 14.30 Uhr am Eisstadion Freiburg – Ensisheimer Str. 1 – der Kostenbeitrag ist 10 Euro und anmelden kann man sich unter leitung@handballunion-freiburg.de