Mit enormer Willensleistung zum Derbysieg

HU Freiburg 2 vs. ESV Freiburg 23:19 (11:11)

Es stand das zweite Stadtderby an, diesmal gegen den ESV Freiburg. Nach einem überzeugenden ersten Derby gegen die HSG ging man hochmotiviert ins Spiel, hatte jedoch in der Anfangsphase extreme Probleme im Angriff und der Abwehr. Auf Grund unserer zu defensiv agierenden 6:0-Abwehr hatte man überhaupt keinen Zugriff auf den wurfstarken Rückraum der Eisenbahner und im Angriff wurden freie Chancen nicht genutzt.
Nach einer sehr frühen Auszeit in der 6. Minute beim Stand von 0:4 stellte man auf eine 3:2:1-Abwehr um. Durch starke Abwehrarbeit, wichtigem Rückhalt durch die Torhüter und konsequenten Abschlüssen, konnte man sich wieder ran arbeiten. In der 13. Minute glichen wir  zum 5:5 aus und gingen nach weiteren 10 Minuten zum ersten Mal in Führung. Es folgte ein ausgeglichenes Ende der ersten Halbzeit, somit ging man mit einem 11:11 in die Pause.
In Hälfte Nummer zwei wurde die konsequente Abwehrarbeit und gute Torhüterleistung fortgesetzt bzw. noch gesteigert. Der ESV fand zunehmend weniger Lösungsmöglichkeiten, wir bekamen ihren Spielmacher, den wurf- und spielstarken Rückraum immer besser in den Griff und selbst wenn die Abwehr geschlagen wurde, war ein starker Markus Kapfer im Kasten zur Stelle. Durch diese kämpferische Abwehrleistung führte man zur 50. Minute mit 21:16. Auch mehrere 2-Minuten-Strafen des gut leitenden Schirigespanns konnten unseren Vorwärtsdrang nicht stoppen. Selbst auf eine umgestellte ESV Abwehr reagierte man souverän und konnte so den Vorsprung gegen die starken Gäste bis zu einem 23:19 Endergebnis verteidigen.
Trotz dieses überzeugenden Sieges zur Winterpause, ist es kein perfekter Hinrunden Abschluss gewesen, auf Grund einer Verletzung von  Mario Ilic. Kurz vor Schluss nach einem erfolgreichen Block verletzte er sich den Fuß beim Aufkommen. Wir wünschen ihm gute Besserung!
Bericht: Felix Fink
Es spielten: Hendrik Dittmers und Markus Kapfer im Tor, Johannes Roming (4), Vincent Idstein (4), Tim Vogt (4/2), Felix Fink (3), Rui Maio (3), Gideon Goerdt (2/2), Felix Bry (1), Christoph Bauer (1), Mirco Kabis (1), Mario Ilic, Max Mylo